Gustl Laxganger
Schriftstellerin aus Wasserburg am Inn
Obwohl die Laxganger Gustl meist als Rosenheimer Schriftstellerin "durchgeht", ist sie eine Wasserburgerin.
* 16. Januar 1902 Wasserburg am Inn, Lederergasse 2 als Auguste Laxganger, Tochter eines Sattlermeisters
1905 der Vater stirbt; die Mutter zieht zu ihrer Schwester nach München
Kinderjahre in München, dann ab 1913 in Rosenheim
bis 1923 Angestellte der Süddeutschen Klassenlotterie
1927 wohnhaft am Ludwigsplatz, Rosenheim (bis zum Tode)
während des Krieges erste Geschichten Skizzen, Gedichte
zahlreiche Veröffentlichungen in Zeitungen und Zeitschriften: Tier-, Berg- und Skigeschichten, Kindheitserinnerungen
in der Mundartforschung tätig
bis 1959 hauptberuflich bei der Bayerische Vereinsbank
1964 Andreas-Schmeller-Medaille Andreas SchmellerAndreas SchmellerJohann Andreas Schmeller, SprachforscherJohann Andreas Schmeller, Sprachforscher
† 20. April 1987
Werke
  lieferbare Titel sind blau markiert
1941 “Kleinstadtmarkt”
  Bairische Kinderlieder. Vertonung durch Kurt Brüggemann, † 13.Januar 2002, Traunstein
1968 Das Lausdirndl. Hornung: 1994. 2. Auflage, 138 Seiten.
  Ebbs Lustig's vom Tod.
  Sieben adventische Märchen.
  Zwei Dutzend Nikoläuser.
  A wengl ebbs ausn weißblau'n Hoamatl
  D' Fräuln Zizibee.
  Hundebriefe.
1982 Allerhand Viecher und Leut. Geschichten, Skizzen, Gedichte. Hornung: 1982. 200 Seiten
1984 Altbayerische Legenden. Hornung: 1984. 165 Seiten
1991 Lauter Nikoläuse. Hornung: 1991. 100 Seiten
  Geliebtes Land. Gedichte
1987 Alle heiligen Zeiten. Sammelband von Skizzen
 unveröffentlicht die Heimatromane Der Neidhof und Die ewige Melodie
Quelle: OVB, 23. April 1987; Für d'Mudda. Ludwig Merkle, Hg. München: Heimeran, 1979. OVB, 16. Januar 2002