Fasching 2004

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Zur Prunk-Vorstandssitzung im InternetZentrum am Faschings-Sonntag den 22.2.2004 stieg nach Weißbier, Weißwurst und Brezn unser Hermann Riebesel in die Bütt. Seine Büttenrede soll keinem vorenthalten bleiben!

Blick zurück nach vorn

Ein jeder kennt EBE-Online,
den Bürger-im-IZ-Verein.
Die wollen mit Gewalt bewirken,
dass aus den hintersten Bezirken,
jetzt alles drängt ins Internet,
oder wenigstens ins IZ.

Doch wie realistisch ist die Sache?
Das haben doch andre in der Mache!
1 & 1 und gmx,
bei denen geht die Sache fix.
Wir sind ja auch nicht mehr Provider,
Ich würd nicht sagen: Leider, leider!

Doch was wir wollen, ist ganz klar,
das neue Mitglied – wunderbar!
Es soll uns die Bilanz verschönen,
mit Euro-Knappheit uns versöhnen.
Doch leider ist die Welt nicht so:
Die Leute surfen anderswo.

Bevor der Umsatz uns ein-schläft,
da suchen wir das Kerngeschäft.
Betreutes Surfen läuft schon gut,
Silver-Surfer fassen Mut.
Doch das Problem bei dieser Schicht:
Die Altersklass vermehrt sich nicht!

PC-Probleme sind bekannt,
die löst man nicht mit einer Hand.
Doch für ein Mitglied im Verein
da hängen sich unsre Profis rein.
Das Mitglied, ja das zahlt dafür
nicht mal ne Sozialgebühr.

Und davon nährt sich der Verein?
Naja, es könnt schon fetter sein.
Die Ideale bleiben hoch
wie in der Anfangsphase noch.
Das Volk, das muss ans Internet
mit Internet von A bis Z.

Wenn diese Truppe unverzagt
sich weiter in die Zukunft wagt,
dann wünsch ich dafür ihr viel Glück.
Die alte Zeit kommt nicht zurück,
als man so fragte, dumm und nett:
Was-isn-das-n-Internet?

Wer sind die, die aktiv hier waren
inzwischen schon seit vielen Jahren?
Ob Hobby oder Pflichtgefühl,
Belohnung brauchen sie nicht viel.
Es gilt für sie noch allesamt:
Es lebe hoch das Ehrenamt!

Brigitte sitzt dem Vorstand vor,
der Presse bläst sie voll ins Ohr.
Steigt sie mit dem IZ-Verein
in ein Event im Landkreis ein,
gibt’s Action pur – und dann beizeiten
- - - Streicheleinheiten!

In einem Internet-Verein
da muss die Technik Spitze sein.
Damit dies auch bei uns geschah,
war immer Reinhard Knoblich da.
Von IZ eins auf IZ zwo:
Der Forschritt der hat Weltniveau.

Michael ist oft anderswo.
Zuletzt war er im Kosovo.
Doch kennt er und erklärt genau
die Wunderwelten der MV:
Neuwerbung der Vereinsmitglieder
schlägt sich nicht in Zuwachs nieder.

Niko, du hast ein Problem,
das stammt schon von ehedem.
Sponsoren haben wir umworben,
Hoffnung ist dahin gestorben.
Niko, du kannst nichts dafür,
doch wenn du’s schaffst, wir danken dir.

Ein Begriff, den jeder kennt,
das ist das IZ-Management.
Es sorgt mit seinem Team dafür,
dass abends offen ist die Tür,
wenn Gäste sich in rauen Mengen
zum Surfen ins IZ rein drängen.

Jetzt muss ich euch noch einen nennen.
Am Laptop könnt ihr ihn erkennen,
den er im Rucksack bei sich hat.
So sieht er aus, der Mann der Tat.
Im Service ist er eine Eins.
Wer das wohl ist? Na klar, Karl Heinz.

Anwesend meist nur virtuell,
doch wenn’s mal brennt, dann ist er schnell.
Bei Webmail, Servern und noch mehr
Da macht er oft die Feuerwehr.
Er sagt den andern, wie’s nicht geht:
Unser Sicherheits-Prophet.

Es gibt noch einen Unsichtbaren. -
Man sieht’s noch nicht an seinen Haaren,
doch er ist Graue Eminenz.
Für ihn ist’s ernst, ist’s Existenz.
Von Vorstands-Meetings hält er nix,
unser Mann von DynaFix.

Kuchen krümeln, Kaffee schlürfen,
das macht man beim Betreuten Sürfen.
In familiärer Atmosphäre
geben Senioren sich die Ehre.
Wenn wieder einer sagt: „Ich kann’s!“
Dann freut sich der Gastgeber Hans.

AK Homepage, Web total,
EGA, Regional-Portal,
Mitglieder-Werbung, Open Air…
Wer schob das alles an, ja wer?
Herbert Dampf in allen Gassen!
Sein Motto: Lieber Tun statt Lassen.

Das waren sie jetzt allesamt,
die bunte Schar im Ehrenamt.
Sie bau’n am EBE-Online-Ruhm,
als gäb’s zu Hause nichts zu tun.
Nur einer fehlt, den gibt’s nicht mehr:
Hermann, der war Dorfschreibeer.
 

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